Das Glamping-Resort Secret Koi Garden am Tiroler Natterer See bietet mit minimalistischen Minitekturen maximalen Komfort. Dach und Fassade aus kleinteiligen PREFA-Dach- und Wandschindeln in P.10 Anthrazit zitieren in ihrer Struktur die Fische im angrenzenden Teich.
Auf der Suche nach Entschleunigung ist die Natur der perfekte Ort, um neue Kraft zu schöpfen. Immer mehr Urlauber wünschen sich dafür bewusste Reduktion auf das Wesentliche, um dem hektischen Alltag zu entfliehen. Dass weniger oft mehr ist, wusste auch der experimentierfreudige Tourismusunternehmer Georg Giner: Am Waldrand seines Ferienresorts am idyllischen Natterer See in Tirol realisierte er gemeinsam mit Lushna einen Secret Koi Garden mit minimalistischen Tiny Houses und Sauna. Und trifft damit den Nerv einer ganzen Generation.
Architekt Peter Ličen und Marketing-Spezialist Jaka Ažman von Lushna sind international erfolgreiche Experten für Minitekturen in Naturresorts. Glamour, Natur und Nachhaltigkeit sind für sie keine Gegensätze. Mit anspruchsvollem Design, reduzierter Ästhetik und einer hochwertigen wie produktionsfreundlichen technischen Umsetzung will man der Natur als Inspirationsquelle gerecht werden. Für das neue Tiroler Glamping-Retreat realisierten die Kreativen sieben Minitekturen in Holzständerbauweise nach dem formalen und konstruktiven Prinzip A-Frame, Petite (bedroom in nature), Chalet, Suite. Dabei sind die kleinen Design-Häuser so flexibel, dass sie nicht nur mit dem LKW transportiert, sondern auch verschiedenartig variiert werden können. "Klein, aber geräumig", so charakterisiert Peter Ličen seine stylischen Tiny Houses, die am Natterer See als "Cabins for Couples" oder "Chapels of Love" für die erholsame Auszeit angeboten werden. Zueinander versetzt rund um den Koi-Teich angeordnet, bieten sie genügend Privatsphäre. Eine große Glasfront gibt den atemberaubenden Blick auf die Innsbrucker Nordkette oder Wälder frei und rückt digitale Medien sprichwörtlich in weite Ferne.
Für ein unverwechselbares Erscheinungsbild sorgen die kleinformatigen PREFA-Wand- und Dachrauten in P.10 Anthrazit. Der slowenische Spenglermeister Janez Kralj und sein Team haben diese so gleichmäßig und akkurat befestigt, dass sie ganz bewusst an eine Fischhaut erinnern sollen. Das anthrazitfarbene Aluminium steht dabei in wirkungsvollem Kontrast zu den hellen Holzfassaden an den Stirnseiten der Holzhäuser. Weil die gedeckte Fläche pro Haus nur etwa 60 Quadratmeter misst, ist die filigrane Ausführung bei technisch einwandfreier Funktion enorm wichtig. Dank ihrer 25 Jahre Erfahrung in der Montage und Planung mit PREFA-Produkten haben der Spenglermeister und seine Firma Stavbno kleparstvo die Herausforderung souverän gemeistert sowie innovative Lösungen realisiert.
Damit die Sichtkanten ohne Aluminiumabdeckung bleiben können, entwickelten die Spengler ein besonderes Detail. Mit einer schmalen Rinne als Schattenfuge und zur Entwässerung schlossen sie an die Fassadenbretter der Stirnseite an. Sie ließen etwas Abstand und schlugen dann die Rauten vom Dach und auf den Längsseiten bei der Hälfte um. Die restlichen Flächen deckte man wie ein übergangsloses Dach, Raute für Raute. Präzisionsarbeit, die sich offenbar gelohnt hat. Denn das Projekt am Natterer See wird heute international gesehen und die Handwerkskunst gewürdigt.